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LASIK

LASIK

ist eine Abkürzung und steht für : Laser in-situ Keratomileusis.
Übersetzung: „In situ“ : An Ort und Stelle (lat.),

Keratomileusis: Brechkraftverändernde Operation der Hornhaut des Auges.
Laser: Ist wiederum eine Abkürzung für : Elektromagnetische, monochromatische Wellen, nämlich:

light amplification by the stimulated emission of radiation“ (engl.).

Ergo: Durch elektromagnetische, monochromatische Wellen die Brechkraft verändernde Operation der Hornhaut am Auge.
Immer mehr Menschen legen sich „unter den Augenlaser“. Aber was geschieht hier ? Was wird eigentlich gelasert oder operiert ? Für wen ist diese Methode geeignet ? Diese und andere Fragen werden Ihnen nachstehend beantwortet.

Um zu verstehen was bei diesem Eingriff passiert, möchten wir Sie nachstehend mit der Anatomie (Lehre vom Körperbau des Menschen) und den verschiedenen Fehlsichtigkeiten vertraut machen:

Wann kommt überhaupt ein LASIK-Eingriff in Frage ?

Neben den oben genannten bewährten Methoden zur Korrektur der Fehlsichtigkeit gibt es nun einige Operationen, die die Fehlsichtigkeit verringern oder ganz ausgleichen können.

Das z.Zt. modernste Verfahren ist LASIK mittels eines Excimer-Lasers. Dieses Verfahren wird angewandt zur Korrektur der Kurzsichtigkeit (Myopie) bis ca. -10 dpt. (Dioptrien), der Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis ca. 5 dpt. (Dioptrien) und der Weitsichtigkeit (Hyperopie) bis ca. +3 dpt. (Dioptrien). Grundsätzlich nimmt mit dem Umfang der erforderlichen Korrektur die Genauigkeit der LASIK ab und die Komplikationsrate zu.

Fall Nr. 1 : Sie sind kurzsichtig

Bei einer Kurzsichtigkeit bis ca. -5 dpt. wird nach einer LASIK-Behandlung normalerweise keine Beeinträchtigung des Sehvermögens beobachtet und in den meisten Fällen ist das Tragen einer Fernbrille anschließend nicht mehr erforderlich.

Bei einer Kurzsichtigkeit zwischen -5 und -10 dpt. kommt es nach dem Eingriff zu einer eventuellen Verschlechterung des Sehvermögens bei Dämmerung und Nacht und es verbleibt in einigen Fällen noch eine Restfehlsichtigkeit, die jedoch mit einer Nachoperation korrigiert werden kann.
Ab -10 dpt. kommt es allerdings zu einer starken Beeinträchtigung des Sehvermögens bei Dämmerung und Nacht, so dass die LASIK bei über -10 dpt. nicht mehr durchgeführt werden sollte.
Grundsätzlich findet in unserer Klinik kein Eingriff ohne vorherige eingehende und umfangreiche Voruntersuchung mit entsprechender individueller Beratung statt.

Fall Nr. 2 : Sie sind weitsichtig

Bei der Weitsichtigkeit (Hyperopie) ist die Genauigkeit der Behandlung etwas geringer als bei der Kurzsichtigkeit. Bis ca. +3 dpt. wird aber meist keine anschließende Beeinträchtigung des Sehvermögens beobachtet und in den meisten Fällen ist das anschließende Tragen einer Fernbrille nicht mehr nötig. Über +3 dpt. kommt es allerdings zu einer starken Beeinträchtigung des Sehvermögens bei Dämmerung und Nacht, so dass die LASIK bei über +3 dpt. nicht mehr durchgeführt werden sollte.

Fall Nr. 3 : Sie haben eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)

Grundsätzlich läßt sich sagen, dass ein Eingriff mittels LASIK von dem Hornhautdurchmesser einerseits und dem maximalen Durchmesser der Pupille andererseits abhängt. D.h. je „dünner“ eine Hornhaut, desto weniger kann natürlich entfernt werden.

Für wen ist Lasik nicht geeignet ?

Ungeeignet ist dieser Eingriff für Patienten mit chronisch fortschreitenden Hornhauterkrankungen, Patienten unter dem 18. Lebensjahr, Patienten mit noch nicht stabiler Fehlsichtigkeit, grauem Star (Katarakt), grünem Star (Glaukom), Makuladegeneration, Schwangerschaft, sonstige Erkrankungen (z.B. Herzschrittmacher, Rheuma, Allergien) und manchen Netzhauterkrankungen.

Grundsätzlich gilt auch hier : In unserer Klinik findet kein Eingriff ohne vorherige eingehende und umfangreiche Untersuchung statt.

Wer kommt für die Kosten auf ? Was kostet eine Behandlung ?

LASIK ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen! Eventuell erstatten manche privaten Kassen einen Teil der Kosten, wenn Sie vorher einen entsprechenden Kostenvoranschlag einreichen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.

Die Behandlungskosten betragen in Deutschland zwischen 1.800.- € und (bis über) 5.000.- € incl. MwSt. pro Auge.
Warum so teuer fragen viele Patienten, obwohl der Eingriff doch nicht so lange dauert ?

Im Rahmen der EU-Richtlinien, der Qualitätssicherung und Zertifizierung sind auch Ärzte im ambulanten Bereich und in den Kliniken in Deutschland mittlerweile angehalten einen hohen hygienischen Standard anzubieten.

Natürlich könnte man die Kosten senken, wenn man z.B. auf folgende Qualitätsstandards verzichtet:

  • Betreuung durch ein Änästhesieteam während des Eingriffs
  • Justage des Lasers vor jedem Eingriff
  • regelmäßiger Klingenwechsel
  • Sicherstellung von Reinraumluftbedingungen im Operationsbereich (dies ist selbst in Deutschland noch nicht Standard !)
  • Durchführung des Eingriffs in ausschließlich hygienezertifizierten OP-Räumen
  • Vorbereitung des Eingriffs mit den modernsten zur Verfügung stehenden MessverfahrenDie Entscheidung fällt zwischen „state of the art“, also kunstgerecht oder „Hauptsache billig“!

Unverbindliche Preisempfehlung der Augenklinik Altenessen AG incl. 19% MwSt.:

Für eine umfangreiche beratende Voruntersuchung berechnen wir Ihnen 50.- € incl. MwSt., die wir Ihnen allerdings – sollten Sie sich für einen Eingriff entscheiden – erstatten bzw. verrechnen.
Für den eigentlichen Eingriff sollten Sie ab 2.000.- € incl. MwSt. pro Auge (abhängig vom Befund) kalkulieren. Hierfür erhalten Sie selbstverständlich alle oben aufgeführten Standards.

Die genauen Kosten können wir Ihnen erst nach einer entsprechenden Voruntersuchung mitteilen.

Sie haben sich für einen LASIK-Eingriff entschieden. Was nun ?

  • Lassen Sie lassen sich einen Termin für die eingehende Voruntersuchung geben.
    Bei der Voruntersuchung werden Ihre Augen exakt vermessen und Sie werden eingehend beraten. Bringen Sie zu dieser Untersuchung Ihre Brille und (falls vorhanden) Contactlinsen mit. Vor dem Eingriff ist eine Contactlinsenpause von 1 Woche bei weichen und 2 Wochen bei harten Linsen einzuhalten !
  • Die LASIK erfolgt ambulant. Sie müssen zwar nicht nüchtern erscheinen, allerdings sollten Sie keinen Alkohol am Tag des Eingriffs und am Vorabend getrunken haben! Die Alkoholausdünstungen über die Haut und Schleimhäute können die hochempfindlichen Messsensoren des Lasers beeinflussen und das Ergebnis verändern!
  • Wir operieren – je nach Wunsch – beide Augen direkt nacheinander an einem Tag oder an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.
    Sie erhalten vor der OP eine Beruhigungs- und / oder Schmerztablette. Das zu operierende Auge wird lokal mit Tropfen betäubt, so dass der Eingriff absolut schmerzfrei verläuft. Ein Anästhesieteam steht während des Eingriffs bereit und betreut Sie.
    Der Eingriff selbst dauert nur wenige Minuten, die hygienische Vorbereitung etwas länger.

Vorher und Nachher

Vorher:1 bis 2 Wochen keine Kontaktlinsen tragen (siehe oben), am Vorabend und am Tag des Eingriffs keinen Alkohol trinken! Nachher: Sie erhalten eine Schutzbrille und für die erste Nacht einen Verband (durchsichtig). In der ersten Woche müssen regelmäßig Augentropfen getropft werden! Nicht im Auge reiben! In den ersten Stunden nach der OP reibt und tränt das Auge etwas, trotzdem dürfen Sie keinesfalls reiben !
In den ersten Tagen beim Duschen oder Baden kein Wasser oder Shampoo ins Auge laufen lassen (Infektionsgefahr). Bis 2 Wochen nach dem Eingriff dürfen Sie nicht Schwimmen oder Tauchen!
Nachkontrollen sind auf jeden Fall erforderlich und zwar direkt am Tag danach nach Absprache mit dem behandelnden Arzt. Nach ca. 6 Wochen ist die endgültige Sehfähigkeit erreicht.“Ist die Partnerschaft gefährdet, wenn man die Gattin plötzlich scharf sieht ?“ (Lesen Sie hierzu die Harald-Schmidt-Kolumne aus dem Focus 19/2004).

Risiken und Nebenwirkungen

Auch wenn es sich mittlerweile um einen Routineeingriff handelt, kann man niemals ein standardisiertes Ergebnis garantieren! Es kann also zu Komplikationen und Nebenwirkungen kommen, obwohl diese sehr selten sind. Meist sind sie dann aber gut therapierbar. Der größte Anteil der operierten Patienten erreicht ein 100%-iges Sehvermögen. Trotzdem kann es sein, dass für Tätigkeiten, die ein sehr gutes Sehvermögen voraussetzen, zusätzlich eine Brille oder Kontaktlinsen benötigt werden, vor allem wenn hohe Dioptriewerte oder Hornhautverkrümmungen behandelt wurden! Es besteht allerdings auch immer die Möglichkeit einer Nachkorrektur. Durch den Eingriff können auch – in ganz seltenen Fällen – optische Aberrationen entstehen, die dann weder durch eine Brille, noch durch Kontaktlinsen auszugleichen sind.
Unter Umständen kann das operierte Auge nach dem Eingriff nicht mehr genügend Tränenflüssigkeit bilden, so dass ein sogenanntes „trockenes Auge“ entsteht.

 

Merke : Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie in diesem Fall Ihren Augenarzt !

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