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Astigmatismus

Astigmatismus – Stabsichtigkeit – Hornhautverkrümmung

Eine Hornhautverkrümmung ist meistens angeboren und ändert sich während des Lebens nur wenig. Patienten mit einer Hornhautverkrümmung sehen Gegenstände in der Nähe und in der Ferne verzerrt.

Brillenrezept, die Pfeile zeigen die Astigmatismuswerte

Grund dafür ist meist die Hornhaut ihres Auges, die eher einem Ei als einer Kugel gleicht. Durch die unterschiedlichen Krümmungskurven wird das Licht z.B. in der Horizontalen anders gebrochen als in der Vertikalen. Die Folge ist eine verzerrte Abbildung: Ein Punkt in der Natur wird in Ihrer Wahrnehmung zum Strich oder zum „Stab“ verzerrt, daher der Name Stabsichtigkeit.

Bei Normalsichtigkeit, Kurz– und Weitsichtigkeit ist das Auge außen gleichmäßig kugelförmig gebildet. Anders beim Astigmatismus: die Hornhaut ist unregelmäßig geformt. Auf diese Weise wird ein Lichtstrahl nicht zu einem Punkt gebündelt sondern nur zu einer Linie auf der Netzhaut.

Astigmatismus kann mit Myopie, Hyperopie und Presbyopie kombiniert auftreten. Es gibt sogar „Astigmatismus mixtus“, bei dem die eine Achse myop und die andere Achse hyperop ist.

Mit einer Brille kann Astigmatismus in der Regel ausgeglichen werden, ebenso mit dem Laser oder bei einem refraktiven Eingriff. Extreme Hornhautverkrümmungen sollten jedoch nicht mit dem Laser behandelt werden. Hier sind alternative Methoden überlegen.

Bei der Brille und Kontaktlinse erfolgt die Korrektur durch sogenannte Zylindergläser, deren Lage vor dem Auge eine genau definierte Richtung haben müssen. Deshalb wird der Korrekturwert bei Brillen oder Kontaktlinsen mit dem Wert des Zylinders in Dioptrien und die Lage der Zylinderachse in Winkelgraden angegeben. Im Brillenpass steht dann z.B. für den Zylinderwert: Zyl. -0,75 dpt, Achse 173° (Bild links).

Bei einer operativen Korrektur wird die Brechkraft der Hornhaut verändert, um einen Optimalzustand zu erreichen.

Foto: Esidoxia AG

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